Ausgangspunkt

Für die Ziele des Unternehmens und der Organisation ist optimal, wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Potenziale voll entfalten und weiter entwickeln können.

Diesem Interesse arbeiten die essentiellen Bedürfnisse der beteiligten Menschen zu, die in der eigenen Arbeit, häufig mehr als in jedem anderen Lebensbereich, soziale Anerkennung durch die erfolgreiche Bewältigung der gestellten Aufgaben suchen.

Es sind Sorgen um das Scheitern von beidem: der Aufgabe des Unternehmens und der Aufgabe des Mitarbeiters, die in diesem eigentlich synergistischen Verhältnis vielgesichtige Barrieren und Widerstände entfalten. Diese stellen aus meiner Sicht einen dysfunktionellen Schutz vor diesen Sorgen dar und manifestieren sich in vielgestaltigen, genauso unbemerkten, wie bekannten Störungen der Betriebsabläufe, die ihrer Natur nach so Kommunikationsstörungen darstellen.

Um günstige Arbeitsumstände wieder herzustellen und zu erhalten, können diese Störungen genutzt werden, um die verursachenden Befürchtungen identifizieren zu können. Dieses wiedergewonnene Verständnis stellt nicht nur eine unterbrochene Kommunikation wieder her und erlaubt damit die wechselseitigen Einstellungen zu überprüfen. Diese Information enthält i.d.R. auch wertvolle Hinweise auf unbemerkte Fehlentwicklungen, die Korrekturen von wichtigen unternehmerischen Entscheidungen ermöglichen.

Die darin liegenden Chancen nutzbar zu machen ist zentraler Ansatzpunkt meiner Arbeit.

Solche Prozesse hinterlassen natürlich Spuren im sozialen Gefüge des Unternehmens - sie lösen sich nicht einfach auf.  Ein einmal verändertes und erfolgreiches Verfahren im Umgang mit vermeintlichen Fehlentwicklungen, Fehlern wird für die nächste Gelegenheit zur neuen Handlungsoption. Die Organisation hat gelernt!

Der erlebte Erfolg schafft das Vertrauen in die Fähigkeit der Gruppe Störungen unschädlich zu machen und stärkt die Fähigkeit auch unter Belastung funktionale Arbeitsabläufe aufrecht erhalten zu können.